Caritas "Wir helfen"?

April 10, 2024

Email vom 5.3.2024 an die Caritas Kärnten, Hr. Direktor Mag. Ernst Sandriesser

 

Betreff: Letztmalige Aufforderung der Herausgabe der Pflegedokumentation meiner verstorbenen Mama, Mila Atschimov 2.1.1949 - 30.6.2022

Sehr geehrter Herr Direktor Mag. Sandriesser,

ich wende mich erneut und letztmalig an Sie bezüglich einer Angelegenheit, die mir nicht nur persönlich am Herzen liegt, sondern die auch aus rechtlicher Sicht von höchster Dringlichkeit ist. Es geht um die Herausgabe der Pflegedokumentation und aller weiteren relevanten Unterlagen meiner verstorbenen Mutter, Frau Mila Atschimov. Trotz wiederholter Bitten und offensichtlicher rechtlicher Berechtigung wurde mir der Zugang zu diesen Unterlagen von Ihnen bis dato verweigert. Diese Vorgehensweise erscheint mir nicht nur als eine Missachtung meiner Rechte als Sohn und nunmehr Alleinerbe, sondern auch als ein gravierender Verstoß gegen grundlegende ethische Prinzipien.

Die Kommunikation zwischen dem  abwickelnden Notar der Verlassenschaft, Herrn Mag. Dr. Perchtold - der auch ein Freund von Ihnen ist und mir versprochen hat mit ihnen diesbezüglich zu sprechen - hat mir leider keine zufriedenstellende Lösung gebracht. Im Gegenteil, sie hat nur weitere Fragen aufgeworfen bezüglich der Transparenz und des Umgangs mit meiner Mutter während ihrer Zeit unter der Obhut Ihrer Einrichtung: Caritas Plfegeheim St. Hemma Haus. Die Vermutung, dass wichtige medizinische Informationen und Dokumentationen meiner Mutter nicht ordnungsgemäß behandelt oder gar manipuliert wurden, verstärkt nur meine Besorgnis und mein Misstrauen.

Meine Mutter wurde, wie bekannt, in den letzten Monaten ihres Lebens verschiedenen medizinischen Maßnahmen unterzogen, deren Rechtmäßigkeit und Angemessenheit ich ernsthaft in Frage stelle. Die Umstände ihres raschen gesundheitlichen Verfalls und schließlich ihres Ablebens erfordern eine vollständige und transparente Aufklärung, zu der Sie als verantwortliche Institution einen wesentlichen Beitrag leisten können und müssen.

Ich möchte Sie daran erinnern, dass ich durch den rechtskräftigen Einantwortungsbeschluss nunmehr über alle Rechte verfüge, die Verlassenschaft meiner Mutter betreffend. Dazu gehören zweifelsohne auch die medizinischen Aufzeichnungen und jede Art von Dokumentation, die sich in Ihrem Besitz befindet. Die Weigerung, mir diese Unterlagen zur Verfügung zu stellen und auch ihre höchst persöhnlichen Sachen, die sie mir bis dato verweigert und nicht ausgehändigt haben, sind nicht nur rechtlich bedenklich, sondern wirft auch ein schlechtes Licht auf die Caritas und ihre Grundsätze der Menschlichkeit und Fürsorge.

Aus diesem Grund fordere ich Sie hiermit noch einmal auf, mir umgehend bzw. innerhalb der nächsten 14 Tage alle relevanten Unterlagen meiner Mutter zur Verfügung zu stellen. Ich erwarte eine rasche und unkomplizierte Abwicklung dieser Angelegenheit, um weitere rechtliche Schritte zu vermeiden, die sowohl für Sie als auch für die Caritas zusätzliche unangenehme Konsequenzen haben könnten.

Bitte verstehen Sie dieses Schreiben als einen Appell an Ihr Verständnis für meine Situation und die ernsthafte Notwendigkeit, Klarheit in die Umstände des Ablebens meiner Mutter zu bringen. Ich hoffe auf eine schnelle, positive Reaktion Ihrerseits und darauf, dass wir diese Angelegenheit in einer Weise lösen können, die dem Andenken meiner Mutter gerecht wird.

Mit besten Grüßen,

Atschimov Alexander

Bis dato keine Rückmeldung - Klage in Vorbereitung

So nach dem Leitspruch der Caritas "Wir helfen", wird eben genau das nicht gemacht. Will man mit diesem Spruch jetzt nur Werbung machen oder doch bloß verwirren oder will man mit Menschen wirklich noch eine stabile Beziehung aufbauen und Vertrauen herstellen?

Also, meine Erfahrung mit der Caritas in den letzten Jahren haben mir jetzt schon sehr oft bestätigt, dass der Mensch in dieser Organisation nicht wirklich im Mittelpunkt steht und helfen tut man sich im Grunde nur selber. Ein paar tolle Sprüche hier und dort und ein paar tolle Bilder von diversen Verantwortlichen auf div. Plakaten... und das reicht, ja? Tolle Hilfe ist das!

So kann sich ein ganz gutes Bild machen von der Hilfe, die man von der Caritas bekommt, wenn es wirklich mal darauf ankommt.

Hier wird weiterhin ganz erfolgreich auf Verhöhnung der Opfer durch Ignorieren gesetzt. Wie lange das gut gehen wird und wie gut das alles für das Caritas Image in der Öffentlichkeit und das Vertrauen in diese Institution ist, ist mehr als fraglich und um Grunde mehr als beschämend für jeden gläubigen Menschen und ein moralisches Armutszeugnis, die sich die Caritas Verantwortlichen selber ausstellen.

Es wird derzeit eine Klage gegen die Caritas auf Herausgabe der Pflegedokumentation von Fr. Mila Atschimov vorbereitet. Ein weiteres sehr trauriges Kapitel in dieser Causa muss hier aufgeschlagen werden, eines, wo sich die Caritas und ihre Vertreter noch lange schämen werden müssen. Es ist wirklich unfassbar, wie mit den Hinterbliebenen umgegangen wird.

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