Trotz Ablehnung geimpft: Schwere Vorwürfe in Betreuungseinrichtung
In einer Betreuungseinrichtung im südlichen Niederösterreich kam es offenbar zu erheblichen Missständen, darunter Nötigung und Veruntreuung.
Niederösterreich Heute
20.06.2024, 22:03
Laut "Kurier" stehen Polizei, Behörden und die Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt im Fokus der Untersuchung einer Betreuungseinrichtung für mehrfach behinderte und elternlose Menschen.
Schwere Vorwürfe
Der Obmann des Vereins wird unter anderem wegen Quälens und Vernachlässigens schutzbedürftiger Personen sowie Untreue und Nötigung ermittelt, so Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt.
Verdacht auf Veruntreuung
Es besteht der Verdacht, dass Klientengelder wie Waisenpensionen und Zuschüsse abgezweigt und veruntreut wurden.
Kontrollen und Sofortmaßnahmen
Im April und Mai führte die Fachaufsicht des Landes unangemeldete Kontrollen durch. Laut "Kurier" wurden Bewohner von einer nicht nostrifizierten Ärztin gegen ihren Willen gegen Corona und andere Krankheiten geimpft. Nachts fehlt es zudem an ausreichendem Personal.
Das Land Niederösterreich hat als Sofortmaßnahme einen rotierenden Nachtdienst angeordnet. Bei einer Hausdurchsuchung sichergestellte Computer und Datenträger werden derzeit ausgewertet. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Schlampige Behörden in Kärnten
Im Gegensatz dazu gab es in Kärnten seit Mai 2021 keine Hausdurchsuchungen oder Sicherstellungen von Datenträgern im Caritas Pflegeheim St. Hemma Haus in Friesach, obwohl die Staatsanwaltschaft Klagenfurt nach Anzeigen wegen Körperverletzung gegen Fr. Mila Atschimov und Verdacht auf fahrlässige Tötung "aktiv" wurde. Trotz Zwangsinjektionen, gegen eine alte, kranke und völlig wehrlose Frau, die keine Corona Injektionen wollte, keine ordentliche Aufarbeitung der Behörden. Hat diese Vorgehensweise System? Will man mit dieser Vorgehensweise Geschädigte demoralisieren und Verantwrotliche schützen oder warum geht man hier so vor, warum?